Au-Pair, Aus dem Leben

Update.

Pläne ändern sich, werden über den Haufen geschmissen.

Es bieten sich neue Wege… sei es dank Gott oder einfach Schicksal. Vorweg möchte ich sagen, dass es mir unglaublich gut geht.
Meine Zeit als Au-Pair in England ist vorbei. Aus einem Jahr wurden dann doch „nur“ drei Monate. Ich werde nicht ausführlich erklären was vorgefallen ist, da es zu persönlich ist und für mich nicht von großer Wichtigkeit. Kurz gefasst: in einer komplizierten Situation, stellte sich heraus, dass es mit meinen Gasteltern nicht funktioniert. Ich war zufrieden mit der Host-Family und hätte nicht damit gerechnet, sie früher zu verlassen, doch man kann sich in Menschen irren und das ist okay, so ist das im Leben. Dieses Risiko besteht immer, wenn man sich entscheidet bei einer Gastfamilie zu leben.
Es ist die richtige Entscheidung gewesen, für mich, als auch für die Familie. Ich wollte nicht länger unglücklich in dem Land leben, welches mich stets überglücklich macht.

Auch wenn es drei anstatt zwölf Monate waren, habe ich viele Erfahrungen gemacht und über mich selbst vieles gelernt. Ein wenig verändert habe ich mich wahrscheinlich auch, ich denke ich bin nun sehr viel selbstständiger. Außerdem habe ich für mich entschieden, dass Gastfamilien einfach nicht mein Ding sind. Es ist mir zu sehr ein Glücksspiel. Vor drei Jahren ereignete sich nämlich eine ähnliche Geschichte in Brighton.

Auf eigene Faust möchte ich jetzt nach England. Vielleicht nicht gleich morgen, aber so bald wie möglich. Wie, weiß ich natürlich noch nicht, aber ich bin mir sehr sicher, dass ich meinen Weg dorthin finden werde.

Momentan bin ich wieder zu Hause in Deutschland.

So oder so wäre ich heute hier, da ich meine Familie und Freunde für ein paar Tage besucht hätte. Nun bleibe ich jedoch, fliege nicht zurück zu der Gastfamilie und bin damit glücklich. Es war natürlich unglaublich schade, England zu verlassen, aber ich bin gespannt auf alles, was auf mich zukommen wird und starte hoch motiviert meine Ausbildungsplatzsuche.
Vorher geht es jedoch spontan nach Kasachstan, weil… wieso nicht?

 

 

 

Advertisements
Standard