Allgemein, Aus dem Leben, Fotografie

En Londres

Am 09. Oktober fuhren Andrea und ich ein letztes mal mit dem Zug nach London. Es war ihr letztes Wochenende in England und wo anders hätten wir es verbringen sollen, wenn nicht in London? Andrea kommt aus dem wunderschönen -jedoch auch weit entfernten- Mexiko und ist achtzehn Jahre jung. Wir haben so viele Gemeinsamkeiten und gleiche Interessen, sodass wir uns auf Anhieb bestens verstanden haben. In unseren gemeinsamen Monaten in England, haben wir so viel zusammen erlebt, konnten uns immer aufeinander verlassen, haben die verschiedensten Probleme oder auch dramatische Momente durchgestanden. So wurden wir in kurzer Zeit zu sehr guten Freundinnen und ich bin dankbar, die Gelegenheit gehabt zu haben sie kennenzulernen. Zwar gibt es Au-Pairs wie Steine am Strand in Brighton, doch mit manchen passt es einfach nicht oder man versteht sich eher nur oberflächlich. Es ist zu schade, dass unsere Wege für’s erste getrennt sind, sie ist nämlich momentan in Wien und fliegt dann auch schon zurück nach Mexiko, aber ich bin mir sehr sicher, dass wir uns gegenseitig in unseren Heimatländern besuchen werden. Ich kann es kaum erwarten mal nach Mexiko zu reisen!

Ja, dieser Text war jetzt sehr cheesy, aber notwendig.

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Ein Trip nach HOGWARTS

Am 24. September (letzte Woche Samstag) setzten Andrea und ich uns voller Vorfreude, Neugier und mit breitem Grinsen in den „Hogwarts Express“ und düsten los.
Ein paar Wochen zuvor buchten wir Tickets für die Warner Bros Studio Tour – The Making of Harry Potter zum „Schnäppchenpreis“ von £55. Nicht gerade günstig, ABER jeden Penny wert! Im Preis ist nämlich der Transfer im Harry Potter Doppeldeckerbus inklusive und das Erlebnis ist einfach atemberaubend, unglaublich interessant und unvergesslich.

Die Reise began für uns bei der Station London Victoria. Von dort aus fuhren wir 2 Stunden mit dem Bus zu den Studios, die etwas außerhalb Londons liegen. Währenddessen lief Harry Potter und der Stein der Weisen.

Bei der Location angekommen, hat sich unser Wortschatz auf wenige Worte wie ‚Oh my god‘, ‚WOW‘, ‚amazing‘, ‚this is crazy!‘ beschränkt, denn wir kamen aus dem Staunen einfach nicht raus.
Auch jetzt fällt es mir schwer, passende Worte zu finden. Es war einfach überwältigend.

Die Tour begann in einem Raum mit vielen Bildschirmen, auf denen alle Filmposter aus jedem Land gezeigt wurden sind. Im nächsten Raum befand sich ein Kinosaal (?!). Dort haben Daniel Radcliff, Rupert Grint und Emma Watson uns etwas über die Studios erzählt, welche zehn Jahre lang ihr zu Hause war -unglaublich! Plötzlich verschwand die Leinwand und wir standen vor der riesigen Eingangstür, durch die wir in den bekannten Speisesaal traten. Ab da war Multitasking angesagt: filmen, Fotos knipsen und nebenbei alles mit meinen eigenen Augen wahrnehmen.

neuer VLOG:
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Noch immer kann ich es kaum glauben, dass wir in den Studios waren und dort entlang schlendern durften, wo Harry, Ron und Hermine auch waren. Jeder, der die Möglichkeit hat und Fan der Harry Potter Filme ist, sollte der Tour einen Besuch erstatten.
Die magische Atmosphäre, welche dort herrscht, kann einfach nicht mit Bildern bzw. Videos repräsentiert oder in Worten gefasst werden.

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Ein Wochenende in LONDON

Die meisten würden London mit den Worten kalt, regnerisch, düster, unruhig oder hektisch definieren, meine drei Tage (12.08.-14.08.) sind jedoch ganz und gar nicht mit diesen Worten zu beschreiben.
Meine Wortwahl wäre eher: aufregend, SONNIG (26°C), lebendig … perfekt!

Am Freitagmorgen ging es mit dem Zug relativ schnell ins Zentrum Londons, wo ich direkt von ganz besonderem Besuch aus Deutschland empfangen wurde. Untergebracht war ich zwei Nächte im LSE Bankside House, die Lage hätte nicht besser sein können. Es befindet sich nämlich direkt hinter dem Tate Modern (das weltweit größte Museum für moderne Kunst) und somit nur wenige Schritte von der Themse entfernt.
Nach einem schnellen Outfitwechsel -es war doch viel wärmer als erwartet- ging es auch schon los und wir liefen einfach am Fluss entlang. Unterwegs sahen wir einige bekannte Sehenswürdigkeiten wie die Millennium Bridge, St. Paul’s Cathedral, bis wir schließlich auch beim London Eye, Palace of Westminster und Big Ben ankamen.
Später ging es weiter zum Buckingham Palace -der Queen mal eben ‚Hallo‘ sagen- und durch den Hyde Park. Nach einigen Kilometern, die wir bereits hinter uns gelegt hatten, ging es weiter durch den schönen Stadtteil Kensington. Hier vergisst man plötzlich, dass man noch in London ist, doch ein Besuch lohnt sich auf Grund der wunderschönen Häuser, Gegend und dem Kensington Palace auf jeden Fall.
Nach einer lunch break besuchten wir das Science Museum -kostenlos wie die meisten Museen in London. Einige Abteilungen waren sehr spannend, andere … eher nicht so.
Gegen Abend fuhren wir mit einer Fähre auf der Thames, was wegen der vielen Menschen nicht ganz so entspannt war wie erhofft, aber nichtsdestotrotz ein schönes Erlebnis.
Und wie könnte man den ersten Tag in London besser enden lassen, als mit dem perfekten Ausblick über die Stadt und auf den Sonnenuntergang. Hierfür begaben wir uns auf die Aussichtsplattform des Tate Modern. Es ist definitiv einer der besten Plätze um einen wunderschönen Ausblick über die Stadt zu haben, ohne auch nur 1 Penny bezahlen zu müssen. 
Übrigens: 
An diesem Tag haben wir insgesamt 25km (?!) zu Fuß zurückgelegt. Verrückt, ich kann es immer noch nicht glauben.

Am nächsten Tag ging es sportlich weiter, wir wagten uns die 311 Stufen auf’s Monument (Erinnerung an den großen Stadtbrand 1666) und gleich danach zur Tower Bridge Exhibition. Wer hätte gedacht, dass eine Brücke so atemberaubend sein kann!
Nach einer ordentlichen Verschnaufpause, fuhren wir mit der U-Bahn zur Oxford Street, besuchten die M&M’s World -der Schokoladenduft war himmlisch- und setzten uns zum Piccadilly Circus. Wenn man sich an einen so gut besuchten Platz setzt und einfach mal um sich schaut, wird einem auf einmal klar wie viele Menschen um einen herum sind und vor allem ganz unterschiedliche aus allen Ländern der Welt.
An diesem Tag sind wir auch noch mit den Emirates Cable Cars über die Themse gefahren, bei dem traumhaften Wetter ein total schönes Erlebnis. Nach einem leckeren Dinner bei Vapiano -ja, das Restaurant gibt es auch in Deutschland, aber es war direkt um die Ecke und super lecker- ging es wieder hoch auf die Tate Modern Aussichtsplattform wo wir wiedermal die atemberaubende Aussicht genossen, bis wir um 22 Uhr rausgeschmissen wurden 😦

Den dritten und letzten Tag wollten wir dann entspannter angehen, daher gingen wir erstmal zur „Winkelgasse“ (Leadenhall Market) -hier wurden Szenen für die Harry Potter Filme gedreht. Dann fuhren wir weiter zu Covent Garden, wo wir die köstlichsten Cookies von Ben’s Cookies verputzt haben. Am Trafalgar Square hörten wir ein paar unglaublich talentierten Straßenmusikern zu -es fällt mir so schwer, einfach vorbei zu gehen!
und fuhren dann mit einem klassischen Doppeldecker Bus zum selben Platz bei der Tower Bridge, wo wir am zweiten Tag schon die Sonne und das super Wetter genossen haben.
Zwei Stunden können so schnell umgehen, da war es nämlich plötzlich Zeit, die Fähre zu nehmen, um ein letztes mal zum Palace of Westminster zu fahren und den Elizabeth Tower bei Sonnenuntergang anzuhimmeln.

au-pair vlog #3

 

„When a man is tired of London, he is tired of life; for there is in London all that life can afford“ – Samuel Johnson

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