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Ein Wochenende in LONDON

Die meisten würden London mit den Worten kalt, regnerisch, düster, unruhig oder hektisch definieren, meine drei Tage (12.08.-14.08.) sind jedoch ganz und gar nicht mit diesen Worten zu beschreiben.
Meine Wortwahl wäre eher: aufregend, SONNIG (26°C), lebendig … perfekt!

Am Freitagmorgen ging es mit dem Zug relativ schnell ins Zentrum Londons, wo ich direkt von ganz besonderem Besuch aus Deutschland empfangen wurde. Untergebracht war ich zwei Nächte im LSE Bankside House, die Lage hätte nicht besser sein können. Es befindet sich nämlich direkt hinter dem Tate Modern (das weltweit größte Museum für moderne Kunst) und somit nur wenige Schritte von der Themse entfernt.
Nach einem schnellen Outfitwechsel -es war doch viel wärmer als erwartet- ging es auch schon los und wir liefen einfach am Fluss entlang. Unterwegs sahen wir einige bekannte Sehenswürdigkeiten wie die Millennium Bridge, St. Paul’s Cathedral, bis wir schließlich auch beim London Eye, Palace of Westminster und Big Ben ankamen.
Später ging es weiter zum Buckingham Palace -der Queen mal eben ‚Hallo‘ sagen- und durch den Hyde Park. Nach einigen Kilometern, die wir bereits hinter uns gelegt hatten, ging es weiter durch den schönen Stadtteil Kensington. Hier vergisst man plötzlich, dass man noch in London ist, doch ein Besuch lohnt sich auf Grund der wunderschönen Häuser, Gegend und dem Kensington Palace auf jeden Fall.
Nach einer lunch break besuchten wir das Science Museum -kostenlos wie die meisten Museen in London. Einige Abteilungen waren sehr spannend, andere … eher nicht so.
Gegen Abend fuhren wir mit einer Fähre auf der Thames, was wegen der vielen Menschen nicht ganz so entspannt war wie erhofft, aber nichtsdestotrotz ein schönes Erlebnis.
Und wie könnte man den ersten Tag in London besser enden lassen, als mit dem perfekten Ausblick über die Stadt und auf den Sonnenuntergang. Hierfür begaben wir uns auf die Aussichtsplattform des Tate Modern. Es ist definitiv einer der besten Plätze um einen wunderschönen Ausblick über die Stadt zu haben, ohne auch nur 1 Penny bezahlen zu müssen. 
Übrigens: 
An diesem Tag haben wir insgesamt 25km (?!) zu Fuß zurückgelegt. Verrückt, ich kann es immer noch nicht glauben.

Am nächsten Tag ging es sportlich weiter, wir wagten uns die 311 Stufen auf’s Monument (Erinnerung an den großen Stadtbrand 1666) und gleich danach zur Tower Bridge Exhibition. Wer hätte gedacht, dass eine Brücke so atemberaubend sein kann!
Nach einer ordentlichen Verschnaufpause, fuhren wir mit der U-Bahn zur Oxford Street, besuchten die M&M’s World -der Schokoladenduft war himmlisch- und setzten uns zum Piccadilly Circus. Wenn man sich an einen so gut besuchten Platz setzt und einfach mal um sich schaut, wird einem auf einmal klar wie viele Menschen um einen herum sind und vor allem ganz unterschiedliche aus allen Ländern der Welt.
An diesem Tag sind wir auch noch mit den Emirates Cable Cars über die Themse gefahren, bei dem traumhaften Wetter ein total schönes Erlebnis. Nach einem leckeren Dinner bei Vapiano -ja, das Restaurant gibt es auch in Deutschland, aber es war direkt um die Ecke und super lecker- ging es wieder hoch auf die Tate Modern Aussichtsplattform wo wir wiedermal die atemberaubende Aussicht genossen, bis wir um 22 Uhr rausgeschmissen wurden 😦

Den dritten und letzten Tag wollten wir dann entspannter angehen, daher gingen wir erstmal zur „Winkelgasse“ (Leadenhall Market) -hier wurden Szenen für die Harry Potter Filme gedreht. Dann fuhren wir weiter zu Covent Garden, wo wir die köstlichsten Cookies von Ben’s Cookies verputzt haben. Am Trafalgar Square hörten wir ein paar unglaublich talentierten Straßenmusikern zu -es fällt mir so schwer, einfach vorbei zu gehen!
und fuhren dann mit einem klassischen Doppeldecker Bus zum selben Platz bei der Tower Bridge, wo wir am zweiten Tag schon die Sonne und das super Wetter genossen haben.
Zwei Stunden können so schnell umgehen, da war es nämlich plötzlich Zeit, die Fähre zu nehmen, um ein letztes mal zum Palace of Westminster zu fahren und den Elizabeth Tower bei Sonnenuntergang anzuhimmeln.

au-pair vlog #3

 

„When a man is tired of London, he is tired of life; for there is in London all that life can afford“ – Samuel Johnson

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Anna allein zu Haus | 4. Woche

Ja, die Hälfte der fünften Woche ist bereits um, aber ich wollte dennoch auf die vergangene Woche zurückblicken, denn es war sozusagen meine erste „Urlaubswoche“. Wie ich schon im letzten Beitrag erzählt habe, war meine Gastfamilie im Urlaub und ich hatte das Haus für mich alleine. Eigentlich war erst der Plan, dass ich mit nach Cornwall fahre, doch wir haben uns schließlich gemeinsam dazu entschieden, dass ich hier bleibe und auf das Haus und den Kater Piglet aufpasse. Damit hatte ich gar kein Problem, denn so hatte ich die Möglichkeit mich auszuruhen -was ich dringend nötig hatte- und ich konnte bereits am Freitag nach London fahren, um dort das Wochenende zu verbringen.

Meine freie Woche fing schon am Freitag, den 5. August an. An dem Wochenende fuhr ich in die Stadt und hab mir direkt mal einen Friseurtermin klar gemacht. Wow, da war ich gerade mal 3 Wochen hier in England und schon kam ich auf die Idee mir die Haare zu schneiden -das letzte mal war ich nämlich vor drei oder vier Jahren beim Friseur  und seitdem habe ich Salons konsequent gemieden.
Aber nach den ersten Wochen habe ich gemerkt, dass es einfach unpraktisch ist, denn solch lange Mähne und solch aktive Kinder bzw. mein Job hier allgemein, funktionieren nicht zusammen. Daher musste ein Stück ab und ich bereue es kein bisschen 🙂

vorher…IMG_0419 (1)

nachher…IMG_7902IMG_7873

Den Rest der Woche verbachte ich mit Joggen, der Planung meines Wochenendes in London -dazu wird es einen separaten Beitrag geben- sowie etlichen Ausflügen in die Stadt, zu viel Kaffee trinken bei Costa, aber vor allem mit nicht so spektakulären Dingen wie Kochen und Wäsche waschen #gehörtzumerwachsenwerdendazu.

Wie es war in so einem riesigen Haus sieben Tage alleine zu leben und für sich selbst zu Sorgen? Generell super! Den ganzen Tag im Pyjama rumlaufen, laut Musik hören und mitsingen, AUSSCHLAFEN und nicht von seinem Gastkind geweckt werden…
Allerdings habe ich noch nicht dreh raus, wie man für eine Person kocht…hm.
Und da das Haus nunmal relativ groß ist, noch dazu vieles aus Holz ist, hat es Nachts öfter mal geknarrt, was das Einschlafen die ersten Nächte etwas erschwert hat. Dennoch war ich nach dieser Woche ordentlich  erholt und fit für drei aufregende Tage in London!

 

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Triple Chocolate Cookies

Na, wer hat Lust auf eine Runde Tee mit köstlichen Triple Chocolate Cookies?
Morgen geht es auf nach London, wo ich zwei Nächte verbleibe und endlich ein bekanntes Gesicht aus Deutschland wiedersehen werde -ja, die Vorfreude ist dezent riesig. Da morgen meine Gast-Familie aus ihrem Urlaub zurück kommt, ich sie aber erst Sonntag spät Abends bzw. Montag früh sehe, dachte ich mir, dass es eine süße Geste wäre, wenn sie einen Teller Cookies auffinden sobald sie zu Hause ankommen.
Das Ergebnis kann sich definitiv sehen lassen, auch wenn ich morgen wohl den schlimmsten Muskelkater in meinem rechten Arm haben werde -wieso eine Küchenmaschine benutzen, wenn man einen Holzlöffel und (nicht vorhandene) Muckis hat?!

Das Rezept habe ich von Tanya Burr : 
200g Butter
300g Zucker
1 Ei
275g self-raising flour (mit Backpulver gemischtes Mehl)
75g Kakaopulver
etwas Milch
1 große Tafel Milch- oder dunkle Schokolade
1 große Tafel weiße SchokoladeIMG_7943▹ Butter und Zucker cremig rühren
▹ Ei hinzufügen
▹ Nach und nach Mehl und Kakao dazu
▹ falls die Masse zu trocken scheint, einfach etwas Milch dazu
▹ die Schokoladentafeln in Stücke brechen und rein da!IMG_7954▹ Ofen auf 200° vorheizen
▹ Cookie-Teig in 10 etwa Golfball große Kugeln formen
▹ 11 Minuten im Ofen backen – sie sehen danach zwar noch nicht fertig aus, aber das sind sie!
▹ Abkühlen lassen!!! Ca. 30 Minuten …
▹ FERTIG
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So, dann sollte ich mal anfangen meine Sachen zu packen… aber wegen der Vorfreude wird das mit dem Schlafen heute wohl sowieso nichts.

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CHEERS! xoxo

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Der perfekte Morgenlauf

Heute Morgen ist meine Gast-Familie für eine Woche in den Urlaub gefahren, also haben Piglet (unser Kater) und ich das große Haus für uns. Es ist schon ziemlich cool hier alleine zu wohnen – und vor allem Ruhe zu haben. Natürlich werde ich die sieben Tage nicht 24h zu Hause hocken, da würde ich nämlich höchstwahrscheinlich durchdrehen vor Einsamkeit.

An diesem wunderschönen sonnigen Morgen bin ich früh wach geworden und ging direkt eine Runde laufen. Hier habe ich das Glück, dass es viele verschiedene Wanderwege gibt, die durch Wälder führen. Es ist unglaublich ruhig, eventuell trifft man weitere Jogger, aber generell hat man einfach die Natur für sich allein.
Wie gesagt, es gibt so viele verschiedene Wege hier und Abzweigungen, da war es schon fast selbstverständlich, dass ich mich auf dem Rückweg ein bisschen verlaufe. Zum Glück gibt es aber Google Maps offline Karten, wer weiß wie lange ich sonst noch in den Wäldern herumgeirrt wäre.
Aber um ehrlich zu sein, fand ich das gar nicht so schlimm, denn so habe ich einige schöne Plätze entdeckt.

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Morgen geht es dann erstmal auf nach East Grinstead!
Was ich jetzt noch so mache? Auf den TESCO-Mann warten… #wobleibtmeinEssen

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Croydon & Crawley | Tagesausflug

Heute habe ich mir ein Zugticket gekauft und mich auf den Weg gemacht, um in die Stadt Crawley zu fahren. Auf dem Weg dort hin, stieg ich in Croydon aus, denn dort gibt es eins meiner Lieblingsrestaurants; Wagamama.

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In Crawley spazierte ich durch das Einkaufszentrum und den Memorial Garden. Fotos habe ich leider keine mehr gemacht, aber es gibt einen neuen Vlog auf meinem YouTube Kanal:

au-pair vlog #2

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Ein Jahr in England! | 1. Woche

Seit genau einer Woche lebe ich in dem Land, in dem ich schon seit so langer Zeit für mehr als nur ein paar Tage leben wollte. Wie es mir bisher erging? Nun, es ist alles sehr aufregend und neu. Ich muss mich definitiv an einige Dinge gewöhnen und meine Routine finden, aber wahrscheinlich sollte ich erstmal erklären, in welchem Auftrag ich hier bin!

Ich werde hier in England ein Jahr lang bei einer netten Gast-Familie als Au-Pair arbeiten. Aufpassen tue ich auf zwei Kinder; ein Mädchen (5) und ein Junge (fast 2). Lokalisiert bin ich ziemlich genau zwischen der Hauptstadt London und dem wundervollen Brighton; es könnte gar nicht besser sein!

Die erste Woche verging ziemlich schnell, auch wenn die ersten Tage ewig schienen. Mein Gast-Mädchen hat momentan noch Ferien, deshalb verbringe ich meistens den ganzen Tag mit ihr, während der Kleine dreimal die Woche im Kindergarten ist.
Zeit und die Möglichkeit für besondere Unternehmungen außerhalb gab es leider noch nicht, aber ab dieser Woche bin ich mobil und es werden so einige Parks und Spielplätze besucht!

 

Cheers!

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