Allgemein, Au-Pair, Aus dem Leben, Wochenrückblick

2 Monate! | 8.Woche

2 Monate und 4 Tage… verrückt, es kommt mir vor, als wäre ich schon viel länger hier! Das mag wohl daran liegen, dass ich jeden Tag gut beschäftigt bin und die Zeit wie im Nu verfliegt. In den letzten 66 Tagen, habe ich schon viel erlebt und gelernt, mich in der Familie eingelebt, die Grenzen meiner Nerven erfahren, teilweise die deutsche Sprache verlernt, neue Leute kennengelernt sowie schöne als auch weniger gute Momente gehabt. Alles in allem bin ich nach dieser Zeit immer noch motiviert und glücklich hier zu sein, von Heimweh ist (zum Glück) noch keine Spur.

Die 8. Woche kam mir unglaublich kurz vor! Seit Anfang September habe ich nämlich eine neue „Arbeitsroutine“ bzw. neue Arbeitszeiten und ein paar neue Aufgaben. Das ältere Gast-Kind geht nämlich wieder in die Schule und der Kleine hat den Kindergarten gewechselt, nun ist er dort fünf statt nur drei Mal die Woche und das für sechs statt nur drei Stunden. Dementsprechend habe ich mehr Zeit für mich und vor allem kann ich, nachdem ich die Kinder in der jeweiligen pädagogischen Anstalt abgeliefert hab, meine restlichen Aufgaben in Ruhe erledigen -mehr dazu in einem anderen Beitrag.
Jetzt steht super viel Autofahren auf meinem Plan, an das Links-Fahren habe ich mich relativ schnell gewöhnt, sowie an die teilweise sehr engen unübersichtlichen Straßen. Der Straßenverkehr hier in England ist schon ziemlich anders als in Deutschland. Einige Aspekte sind besser, andere eher weniger. Ich weiß noch genau, wie besorgt ich bei dem Gedanken war, hier auf der linken Seite fahren zu müssen, aber nach zwei Monaten bin ich ziemlich selbstbewusst in meinem kleinen Auto unterwegs.

Am Wochenende hab ich mich -wie so ziemlich jedes Wochenende- mit Andrea, einem Au-Pair aus Mexiko getroffen und am Samstagabend ging es in eine Bar in East Grinstead, wo wir uns mit einem spanischen Au-Pair getroffen haben. Die beiden konnten sich bestens auf Spanisch (Englisch natürlich auch) unterhalten und ich war von mir selbst überrascht, dass ich so einiges en Español verstehen konnte. Sogar ein paar Sätze konnte ich noch zusammenstellen -ein hoch auf das eine, letze Jahr Spanisch, wovon tatsächlich etwas hängengeblieben ist!
Nach einer langen Nacht trafen wir uns am Sonntagnachmittag mit einem weiteren, neuen Au-Pair -diese kommt aus Italien- bei unserem Stammcafé Costa Coffee, wo viel gequatscht und Kaffee geschlürft wurde –mittel großer Haselnuss Latte mit Soya Milch und ohne Koffein, bitte!
Es ist einfach so interessant neue Leute aus anderen Ländern kennenzulernen und etwas über ihre Kulturen zu erfahren. Das ist definitiv ein riesiger Vorteil an diesem Au-Pair Programm!

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Anna allein zu Haus | 4. Woche

Ja, die Hälfte der fünften Woche ist bereits um, aber ich wollte dennoch auf die vergangene Woche zurückblicken, denn es war sozusagen meine erste „Urlaubswoche“. Wie ich schon im letzten Beitrag erzählt habe, war meine Gastfamilie im Urlaub und ich hatte das Haus für mich alleine. Eigentlich war erst der Plan, dass ich mit nach Cornwall fahre, doch wir haben uns schließlich gemeinsam dazu entschieden, dass ich hier bleibe und auf das Haus und den Kater Piglet aufpasse. Damit hatte ich gar kein Problem, denn so hatte ich die Möglichkeit mich auszuruhen -was ich dringend nötig hatte- und ich konnte bereits am Freitag nach London fahren, um dort das Wochenende zu verbringen.

Meine freie Woche fing schon am Freitag, den 5. August an. An dem Wochenende fuhr ich in die Stadt und hab mir direkt mal einen Friseurtermin klar gemacht. Wow, da war ich gerade mal 3 Wochen hier in England und schon kam ich auf die Idee mir die Haare zu schneiden -das letzte mal war ich nämlich vor drei oder vier Jahren beim Friseur  und seitdem habe ich Salons konsequent gemieden.
Aber nach den ersten Wochen habe ich gemerkt, dass es einfach unpraktisch ist, denn solch lange Mähne und solch aktive Kinder bzw. mein Job hier allgemein, funktionieren nicht zusammen. Daher musste ein Stück ab und ich bereue es kein bisschen 🙂

vorher…IMG_0419 (1)

nachher…IMG_7902IMG_7873

Den Rest der Woche verbachte ich mit Joggen, der Planung meines Wochenendes in London -dazu wird es einen separaten Beitrag geben- sowie etlichen Ausflügen in die Stadt, zu viel Kaffee trinken bei Costa, aber vor allem mit nicht so spektakulären Dingen wie Kochen und Wäsche waschen #gehörtzumerwachsenwerdendazu.

Wie es war in so einem riesigen Haus sieben Tage alleine zu leben und für sich selbst zu Sorgen? Generell super! Den ganzen Tag im Pyjama rumlaufen, laut Musik hören und mitsingen, AUSSCHLAFEN und nicht von seinem Gastkind geweckt werden…
Allerdings habe ich noch nicht dreh raus, wie man für eine Person kocht…hm.
Und da das Haus nunmal relativ groß ist, noch dazu vieles aus Holz ist, hat es Nachts öfter mal geknarrt, was das Einschlafen die ersten Nächte etwas erschwert hat. Dennoch war ich nach dieser Woche ordentlich  erholt und fit für drei aufregende Tage in London!

 

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Ein Jahr in England! | 1. Woche

Seit genau einer Woche lebe ich in dem Land, in dem ich schon seit so langer Zeit für mehr als nur ein paar Tage leben wollte. Wie es mir bisher erging? Nun, es ist alles sehr aufregend und neu. Ich muss mich definitiv an einige Dinge gewöhnen und meine Routine finden, aber wahrscheinlich sollte ich erstmal erklären, in welchem Auftrag ich hier bin!

Ich werde hier in England ein Jahr lang bei einer netten Gast-Familie als Au-Pair arbeiten. Aufpassen tue ich auf zwei Kinder; ein Mädchen (5) und ein Junge (fast 2). Lokalisiert bin ich ziemlich genau zwischen der Hauptstadt London und dem wundervollen Brighton; es könnte gar nicht besser sein!

Die erste Woche verging ziemlich schnell, auch wenn die ersten Tage ewig schienen. Mein Gast-Mädchen hat momentan noch Ferien, deshalb verbringe ich meistens den ganzen Tag mit ihr, während der Kleine dreimal die Woche im Kindergarten ist.
Zeit und die Möglichkeit für besondere Unternehmungen außerhalb gab es leider noch nicht, aber ab dieser Woche bin ich mobil und es werden so einige Parks und Spielplätze besucht!

 

Cheers!

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